Von der Bühne bis zur Leinwand – jedes Projekt erzählt eine einzigartige Geschichte durch Bewegung
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Eine Auswahl meiner jüngsten Projekte in Choreografie und Bewegungsregie

Während sich die Dreamers Tour 2024 noch mit dem Selbstfinden und den daraus einhergehenden Irritationen, dem trotzenden Bestärken seiner Selbst – durch Überzeugung, Freunde und schließlich Glaube beschäftigte, konzentrierte sich die Dream Forever Tour auf das erstrebenswerte Ergebnis dieses Findungsprozesses – den Moment des Aufbruchs, den Moment in dem man sich daran macht einen Gedanken zu seiner Lebensrealität werden zu lassen, und all der positiven Energie die einen durch dieses Handeln durchströmt und freigesetzt wird. Überwiegend szenisch erzählt verändert das Bühnenbild mühelos die Raumwirkung und agiert spielerisch mit organischer Bewegung in Licht, Set und Performance. Eine Show geprägt davon sich trotz tiefer Empfindungen selbst nicht zu ernst zu nehmen und sich durch Humor und Leichtigkeit von positiver Energie tragen zu lassen.

Die Bühne wird lebendig Für die Festivaltour zu „Keine Nacht für Niemand“ setzten Kraftklub neue Akzente im Live-Entertainment und machten ihre Bühne zu einem interaktiven Kunstwerk. Hinter diesem Konzept stand Wieses Idee des „Living Backdrop“, einer lebendigen Kulisse, die die Energie der Musik visuell erlebbar machte. Die „Gäng“: Fans als Teil der Show Zusammen mit 80 engagierten Fans, die aus ganz Deutschland zusammenkamen, entstand eine außergewöhnliche Performance. Die „Gäng“, bestehend aus Laien mit und ohne Tanz- und Bühnenerfahrung, wurde in einem intensiven Probenprozess Teil des Bühnenbilds. In einem 70-minütigen Set verbanden sie Bildchoreografie, Algorithmuschoreografie und klassische Tanzchoreografie. Die Ästhetik der Bewegung blieb dabei bewusst rau, direkt und provokant – ganz im Sinne des Punkrock-Spirits von Kraftklub und in Teilen regelrecht adaptiert auf die Körpersprache des Frontmanns der Band - Felix Kummer. Das Setting: Mehr als nur eine Bühne Das zentrale Element der Show war ein dreistöckiges schwarzes Gerüst, das die gesamte Breite und Höhe der Festivalbühnen einnahm. Die gesammelte Energie der Gäng brach sich im Laufe der Show von dort aus Bahnen und nutzte so die gesamte Bühne als Spielraum. Das Gerüst diente als dynamische Leinwand, auf der die Fans gemeinsam mit der Band agierten. Die Verbindung von Musik und Bewegung verstärkte die rohe Energie der Songs und schuf eine immersive Erfahrung für das Publikum. Preise und Anerkennung Die „Keine Nacht für Niemand“-Tour fand nicht nur bei den Fans, sondern auch bei Kritikern großen Anklang. 2017 wurde Kraftklub mit der 1Live Krone als „Bester Live Act“ ausgezeichnet – ein Beweis dafür, dass die Kombination aus Musik, Choreografie und kreativem Bühnenkonzept einzigartig war. Mehr sehen Wer sich selbst ein Bild machen möchte, findet neben dem Trailer einen Konzertmitschnitt von Rock am Ring. Ein großes Dankeschön geht an Beat The Rich und Felix Kummer für das Vertrauen in die Idee und ihre Umsetzung für dieses außergewöhnliche Projekt. Und natürlich die Produktion Landstreicher. Diese Tour zeigt, wie Kraftklub und Nicole Wiese das Live-Erlebnis auf eine neue Ebene gehoben haben – wo Fans nicht nur Zuschauer, sondern ein aktiver Teil der Show sind. Fotos: Philipp Gladsome > Bandfotograf von KraftKlub, Rainer Kreuenhof > Deichbrand,